„Firmenfitness? Bei uns funktionieren feste Zeiten nicht.“ Das sagt uns fast jeder Meister, jeder Produktionsleiter, jeder Betriebsinhaber aus dem Handwerk — und er hat vollkommen recht. Wer Früh-, Spät- und Nachtschicht fährt, wer im Winter andere Zeiten hat als im Sommer, wer freitags um 14 Uhr fertig ist und montags um 5 anfängt, für den ist der Dienstag-17-Uhr-Kurs tot, bevor er anfängt. Deshalb machen wir für Schichtbetriebe keine festen Zeiten. Wir machen es anders.
Das Problem ist nicht die Motivation
Handwerk, Produktion, Logistik — die Leute dort sind körperlich belastet, nicht bewegungsfaul. Rücken vom Heben, Knie vom Knien, Schultern von der Arbeit über Kopf. Wer acht Stunden auf der Baustelle oder an der Linie steht, hat abends keine Lust auf ein Laufband — aber einen Körper, der Ausgleich bräuchte: Rumpfkraft, bewegliche Hüften, stabile Schultern.
Was in diesen Betrieben scheitert, ist nie der Wille. Es ist die Organisation:
- Der feste Kurs. Bei drei Schichten passt ein fester Termin immer nur für die, die gerade frei haben — die anderen haben Schicht, Bereitschaft oder Montage.
- Die Anmeldeliste. Wer sie führt, ist nach vier Wochen genervt. Wer sich eintragen soll, vergisst es.
- Das anonyme Gym-Abo. Karte in der Schublade, zweimal genutzt, dann nie wieder. Keine Betreuung, kein Ergebnis, keine Nutzung.
Ein Benefit, der an der Schichtplanung scheitert, wird nach einem Jahr stillschweigend gestrichen. Und dann heißt es: Firmenfitness funktioniert bei uns nicht. Dabei hat nur das Modell nicht gepasst.
der abhängig Beschäftigten in Deutschland arbeiten zumindest gelegentlich im Schichtsystem.
Quelle: Statistisches Bundesamt 2025
der Menschen in Schichtarbeit erfüllen die Kriterien einer Schichtarbeits-Schlafstörung — die Werte streuen stark.
Quelle: Pallesen et al. 2021
Herzinfarkt-Risiko: Schichtarbeit hängt in Beobachtungsstudien damit zusammen. Ein Zusammenhang, keine Ursache.
Quelle: Vyas et al. 2012
Wie es funktioniert, wenn jeder selbst bucht
Unsere Antwort für Schichtbetriebe ist das Credit-System. Das Prinzip ist einfach: Die Firma stellt ein Kontingent an Trainings-Credits bereit. Jeder Mitarbeiter bucht sich damit selbst in unsere Group-Training-Termine ein — über die HM Fitness App, wann es in seinen Tag passt.
Und das sind viele Möglichkeiten: 13 Group-Training-Termine pro Woche, Montag bis Samstag. Montag, Dienstag und Donnerstag um 9 Uhr — für die Spätschicht. Mittwoch um 16 Uhr, Montag, Dienstag und Donnerstag um 18 Uhr — für die Frühschicht. Samstag früh — für die, die unter der Woche gar nicht können. Kein Termin ist für die Firma reserviert, keiner muss abgestimmt werden. Wer frei hat, bucht. Wer Schicht hat, bucht eine andere.
Die Credits verfallen nicht. Wer im Januar Montage fährt und im Februar dreimal die Woche kommt, hat nichts verloren. Das ist der Unterschied zu jedem Kursmodell: Es passt sich dem Schichtplan an, nicht umgekehrt.
Was die Firma tun muss
Einmal das Kontingent freigeben. Das war es. Keine Listen, keine Terminabsprachen, keine Nachfragen, wer wann war. Die Buchung, die Erinnerung, die Anwesenheit — alles läuft über die App. Auf Wunsch bekommt der Betrieb eine Übersicht, wie viele Credits genutzt wurden. Mehr Verwaltung gibt es nicht, weil mehr Verwaltung genau das ist, woran es sonst scheitert.
Was die Mitarbeiter bekommen
Kein Gerätepark, in dem jeder allein steht. Ein coach-geführtes funktionelles Training: 50 Minuten, Warm-up bis Stretching, in der Kleingruppe, ein Coach auf der Fläche, der Technik sieht und Gewichte anpasst. Der Elektriker mit belasteten Knien bekommt eine andere Kniebeuge als die Kollegin aus der Verwaltung mit Bürorücken — im selben Training. Genau das ist der Grund, warum Handwerker bei uns bleiben: Sie werden nicht ins Cardio-Eck gestellt, sondern trainieren das, was ihr Körper vom Job her braucht — Rumpf, Hüfte, Schultern, sauberes Heben.
Und sie trainieren neben Leuten, die sie kennen. Kollegen buchen sich oft in denselben Termin — nicht, weil es vorgeschrieben ist, sondern weil es zusammen mehr Spaß macht. Das ist Teambuilding ohne Seminarraum.
Für wen das exklusive Firmentraining trotzdem passt
Es gibt Betriebe, die bewusst gemeinsam trainieren wollen: eine feste Gruppe, eine feste Zeit, ein eigener Coach, ein Programm nur für dieses Team. Das ist unser zweites Modell. Es ist die richtige Wahl, wenn der Schichtplan es zulässt oder wenn Teambuilding das eigentliche Ziel ist — etwa einmal im Monat für die ganze Mannschaft. Für den laufenden Betrieb mit wechselnden Schichten ist das Credit-System fast immer die bessere Lösung, weil es ohne Terminchaos funktioniert. Beide Modelle beschreibt der Artikel Firmenfitness, die genutzt wird.
Der Einstieg: ein echtes Training, kein Verkaufsgespräch
Wir starten mit Firmen nicht am Besprechungstisch, sondern auf der Fläche. Der erste Schritt ist ein Kennenlerntraining mit Ihrem Team — ein exklusives, coach-geführtes Group Training nur für Ihren Betrieb. Ihre Leute erleben, wie das läuft, Sie sehen, wer mitzieht. Danach machen wir ein klares Angebot: in den meisten Fällen das Credit-System, in besonderen Fällen das exklusive Firmentraining. Kein „schauen wir mal“.
Steuerlich sind Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 3 Nr. 34 EStG begünstigt — ob und in welchem Umfang das für Ihren Betrieb greift, klären Sie am besten mit Ihrem Steuerberater. Unser Firmen-Guide fasst die Eckpunkte zusammen.
Für Betriebe aus dem Rottal-Inn
Ob Handwerksbetrieb in Eggenfelden, Produktion in Pfarrkirchen oder Logistik irgendwo dazwischen: Die Frage ist nie, ob Ihre Leute Zeit haben. Die Frage ist, ob das Modell zu Ihrem Schichtplan passt. Wenn Sie bisher an festen Zeiten gescheitert sind, ist die Antwort kein neuer Kurs — sondern gar keiner. 🤝
Unten finden Sie den Firmen-Guide als PDF. Oder Sie tragen sich ein, und wir melden uns persönlich für ein kurzes Firmen-Erstgespräch — mit der einen Frage, die zählt: Wie sehen Ihre Schichten aus?

